DOL-Technik
Dellenentfernung ohne Lackierung - Die moderne Reparaturmethode
Ausbeulen ohne lackieren
Mehr erfahren →Paintless Dent Removal (PDR)
Mehr erfahren →Die Geschichte der Technologie
Mehr erfahren →Wie läuft es ab?
Mehr erfahren →Was ist „Dellenentfernung ohne Lackieren"?
Diese Technologie wird auch „Ausbeulen ohne Lackieren" genannt. Die Entfernung der Dellen findet statt, mit massieren des Metalls unter Druck mithilfe spezieller Werkzeuge von einer besonderen Methode.
Es ist ein sehr feiner, praktisch schon fast ein Juwelierprozess. Die Meister, die diese Methode beherrschen, werden verschieden genannt: Dellendoktor, Dellendrücker, Dellenmeister oder Beulendoktor.
Die Technologie „Dellenentfernung ohne Lackieren" (DOL) ermöglicht es, komplett die Schädigungen auf der Autokarosserie zu beseitigen, ohne gezwungen zu sein, die Elemente zu lackieren oder zu ersetzen.
Ausbeulen ohne Lackieren
Die schonende Methode für Ihr Fahrzeug
Original-Lackierung bleibt
Die Werkseitenlackierung wird zu 100% erhalten - keine Lackierung notwendig
Werterhalt garantiert
Ihr Fahrzeug behält seinen vollen Wert - keine Wertminderung durch Lackierung
Unsere Spezialisten drücken Dellen von innen heraus - mit jahrelanger Erfahrung und Präzisionswerkzeugen für ein perfektes Ergebnis
Paintless Dent Removal (PDR)
Die weltweit anerkannte Methode
Herstellerempfohlen
Von Automobilherstellern bevorzugt
Schneller
Kürzere Reparaturzeiten
Günstiger
Geringere Kosten
Umweltfreundlich
Ohne Chemikalien
Wie läuft es ab?
In 4 einfachen Schritten zur perfekten Reparatur
Besichtigung
Mittels spezieller Leuchte, Reflektorboards und anderer Ausrüstung
Schadensanalyse
Gründliche Begutachtung – wir prüfen jede Delle auf PDR-Eignung
Reparaturkosten
Kosteneinigung für Reparatur und Freigabe-Einholung von der Versicherung
Präzises Ausbeulen
Millimetergenau zurück zur Originalform – mit Spezialwerkzeugen
Wie verläuft der Prozess der Reparatur?
Wir führen vor und nach der Reparatur eine gründliche Inspektion Ihres Autos. Hierzu verwenden wir eine spezielle Leuchte, Reflektorboards, in einigen Fällen auch, sogenanntes «Lichttunnel».
Für eine genaue Berechnung der Reparatur werden sämtliche Schäden festgestellt. Die Kostenermittlung erfolgt mittels professioneller Schadenserfassungssoftware.
Wie funktioniert das Entfernen von Beulen?
Zum Ausbeulen ohne Lackierung verwendet man zwei grundlegende Methoden:
1. Drücktechnik
Mit dafür entwickeltem Spezialwerkzeug und umfangreicher Ausbildung werden Dellen vorsichtig herausgedrückt. Sie werden gleichsam aus dem Metall herausmassiert und das Alu- oder Stahlblech in seinen ursprünglichen Zustand gebracht. Beim Werkzeug handelt es sich um Haken aus Hochfesten Metallen, in verschiedenen Größen und Formen. Die betroffene Stelle wird von innen rausgedrückt. Oft ist es erforderlich die Innenverkleidung, Scheinwerfern, Rückleuchten, Dachhimmeln auszubauen, um die Reparaturstelle mittels Werkzeug zu erreichen.
2. Klebetechnik
Bei dieser Methode wird die Delle zuerst mit Heißkleber oder Kaltkleber beschichtet und mit der Hilfe von speziellen Formen herausgezogen. Sie wird dort verwendet, wo die Drücktechnik nicht möglich ist. Unter Klebetechnik versteht man die Bearbeitung der Karosserie von außen und erfordert etwa 30% mehr Arbeitszeit als Drücktechnik. Zusätzliches Aus- und Einbau der Innenverkleidung ist in der Regel nicht erforderlich. Der Prozess der Ausbeulung ist buchstäblich Millimeterarbeit, die eine vollständige Konzentration, Achtsamkeit und sogenannte «Gefühl von Metall» erfordert. Es kann Jahre in Anspruch nehmen, bis man diese Fähigkeiten erlangt und ist mit enormer Erfahrung verbunden. Nach dem Ausbeulen und allen notwendigen Einbauarbeiten werden alle zusätzlichen Veredelungen — Putzen, Waschen, falls erforderlich, Polieren durchgeführt.
Was sind die Möglichkeiten und die Grenzen der Technologie DOL?
Diese Technik ermöglicht es uns nicht nur Metall mit Hagelschaden und typischen Parkdellen in den ursprünglichen Zustand zurückzuverformen. Großflächige Schäden können auch des Öfteren erfolgreich beseitigt werden. Aluminiumteile sind in der Regel DOL-reparierbar, erfordern aber in der Regel etwas mehr Aufwand als Metallteilen. Wir haben eine Menge Erfahrungen mit Reparatur von Schneelawinenschäden gewonnen.
Ausnahme sind die Fälle, in denen das Metall durch die Beschädigung zu stark ausgedehnt ist. Hier lässt sich der Ursprungszustand nur unter Hochtemperatureinwirkung, mit dafür entwickeltem Spezialwerkzeug, erreichen. In diesen Fällen ist die Neulackierung unausweichlich.
Nach einer gründlichen Untersuchung Ihres Fahrzeuges durch unsere Spezialisten, beraten wir Sie gern, um die günstigste Variante zu wählen — MIT oder OHNE Lackierung. In beiden Fällen sind wir bereit die Reparatur durchzuführen.
Hagelschaden-Reparatur – So funktioniert's
Die Geschichte der DOL-Technologie
Entdecken Sie die Entwicklung der lackschadenfreien Dellenentfernung über die Jahre.
1885
1885
Carl Benz baute in Mannheim sein erstes Fahrzeug mit einem Benzinmotor – Benz Patent-Motorwagen.
1912
1912
Verwendete Hupp in den USA (Lieferant der Karosserie Hale & Irwin) und BSA in Großbritannien erstmals Ganzmetallkarosserien.
1914
1914
Kam Dodge hinzu (der die Karosserie für das Modell T produzierte). Es vergingen jedoch weitere 20 Jahre, bevor die Ganzmetallkarosserie zum Standard wurde. Ab dem Moment des Erscheinens der ersten metallischen Elemente des Stahlkörpers traten Beschädigungen auf – Dellen und Kratzer. So begann sich allmählich der Beruf KFZ-Mechaniker und KFZ-Spengler zu formen.
1931
1931
Frank T. Sargent veröffentlicht das Buch „The Key to Metal Bumping". Dieses Buch gilt zweifellos als einer der ersten Traktate, in denen Technologien und Methoden zur Beeinflussung von Metall beschrieben werden, die die Grundlage der modernen Paintless Dent Removal-Technologie bilden.
1949
1949
William H. Ferguson patentiert in den USA mehrere Werkzeuge zur Richtigstellung von Metall an Karosserie-Teilen von Autos. Viele davon werden in der modernen PDR-Technologie praktisch unverändert genutzt.
1960
1960
Oskar Flaig – Anfang der 50er begann er als Kfz-Mechaniker im Mercedes-Benz-Werk zu arbeiten. 1960 war er Teil des Mercedes-Benz Messeteams auf der Internationalen Motorsportschau in New York. Seine Aufgabe war es, den Zustand der Ausstellungsfahrzeuge in einem vorzeigbaren Zustand zu halten.
Tagsüber wurden die Messestände von tausenden Menschen besucht. Am Ende eines jeden Tages traten natürlich Beulen und Kratzer auf den Autos auf. Oscar Fleig versuchte, mit einem Hammergriff eine Delle von innen herauszudrücken – das Ergebnis war so gut, dass das Auto nicht lackiert werden musste.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann er eine Technik zu entwickeln und die ersten Spezialwerkzeuge zu fertigen. Schon bald stellte er fest, dass Federnstahl am besten für Werkzeuge geeignet ist. Bald fing er an, Mitarbeiter im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen auszubilden.
1962
1962
Riefen die Kollegen Oscar Fleig „Goldflaschner" mit Respekt. Dieser Begriff hat bis heute überlebt.
1970-1980
1970-1980
Oscar Flaig hat die Schulungen zur Dellenentfernung ohne Lackieren in allen Mercedes-Benz Niederlassungen in den USA und in England durchgeführt.
1972
1972
Natalio „Lito" Balderrama im Alter von 23 Jahren zieht aus Argentinien nach Australien. Dort arbeitet er am Fließband in einem Autowerk, wo er Karosserieteile richtet. Das gibt ihm enorme Erfahrung im Verständnis von Metall.
Nur er aus dem Team schafft es, Beulen zu entfernen, ohne dass eine Nachlackierung nötig ist. Eines Tages beseitigt er Beulen an 20 Autos in drei Stunden. Er kündigt, bereitet selbstgebastelte Werkzeuge vor und startet seinen unabhängigen Weg.
In dieser Zeit erfindet er das Reflektionsbrett – ein Brett mit aufgemalten Streifen, das später alle PDR-Meister nutzen werden.
1975
1975
In den USA zieht der selbstgelernte PDR-Techniker Jürgen Holzer aus Deutschland um, der zuvor auf dem BMW-Werk in Bayern gearbeitet hat. In den USA im Bundesstaat Minnesota verbreitete er als Erster die PDR-Technologie. Später bildete er mehrere Schüler aus, darunter talentierte Meister wie Don Kavanagh.
1983
1983
Natalio „Lito" Balderrama gründet das weltweit erste professionelle PDR-Unternehmen: Dent Wizard. Das Unternehmen widmet sich der Ausbildung, produziert eigene Werkzeuge und fördert die Expansion der PDR-Technologie durch Franchises.
Anfang 1990er
Anfang 1990er
Die Technologie wandert nach Südamerika: Brasilien und Argentinien gehen ihren eigenen Entwicklungspfad. Dank der Schüler von Dent Wizard erhält die Technologie auch in Italien Weiterentwicklung durch Know-How Systems – Il carrozziere Lampo.
1991
1991
Gründete Jerry Blehm die Firma A-1 zur Herstellung von PDR-Werkzeugen. Dieses Unternehmen begann mit der Herstellung wirklich professioneller Werkzeuge, die den Ton für die gesamte Branche prägten.
1996
1996
Gründete George Dyer die Firma Anson Industries, die maßgeblich zur Entwicklung der Werkzeug-Industrie beitrug.
Ein Rückschlaghammer wurde entwickelt, um Dellen mit Heißkleber zu entfernen. Der Erfinder verkaufte seine Erfindung an Würth.
Gründete Erich Nüssle in Deutschland die Firma Nüssle Spezialwerkzeuge – der erste PDR-Hersteller dieses Niveaus in Europa. Der deutsche Technologiename ist DOL (Dellenentfernung ohne Lackieren).
1997
1997
Stellte Dentcraft seine großartigen Werkzeuge vor. Der Name Dentcraft steht für professionelle und qualitativ hochwertige Werkzeuge. Das Unternehmen bleibt der beste Hersteller von PDR-Werkzeugen in der Welt.
1998
1998
Gründete Steve Hopf die Firma Ultra Dent Tools in Kalifornien. Eine spezielle Lampe mit einem Ultra-Light-Ständer revolutionierte die PDR-Beleuchtung.
Stellte Welander den ersten Brückenlifter für die Klebetechnologie her – den Prototyp des heutigen Mini-Lifter.
1999
1999
JD Martin entdeckte versehentlich die Verwendung von Alkohol bei der Arbeit mit Heißkleber. Isopropylalkohol ist nach wie vor das weltweit beliebteste Werkzeug zum Entfernen von Heißkleberresten.
2001
2001
Präsentierte Würth den ersten Mini-Lifter für eine Klebetechnik – ein weiterer Durchbruch bei der Entwicklung der PDR-Technologie.
Kevin Halewood organisiert in Orlando (USA) die weltweit erste Fachmesse für die Dellenentfernung ohne Lackierung – Mobile Tech Expo (MTE). Im Rahmen der Ausstellung fand die professionelle Meisterschaft Dent Olympic statt.
Anfang 2000er
Anfang 2000er
Die Verwendung der speziellen Lampe von Tom Price anstelle von Brettern mit Streifen wird rasch zum Standard. Auf dem Markt erscheinen verschiedene Modifikationen, Größen und Farben.
2005
2005
Tom Price nimmt eine Schulungs-DVD auf und bringt sie auf den Markt – „PDR Coach", die zu einem echten Hit wurde und tausende Kopien weltweit verkauft hat.
2006
2006
Ultra Dent Tools bringt die Shop Light heraus. Das Konzept von Stativ und Lampenschirm wird zur absoluten Klassik, die bis heute relevant ist.
2010
2010
Brach die Firma PRO-PDR-Solution mit einer neuen, absolut atemberaubenden LED-Beleuchtung in die PDR-Welt ein. Das Licht von PDR Solution ist zu einem Trendsetter geworden.
2013
2013
In Deutschland wurde die Ausstellung IASRE – International Automotive Smart Repair Exhibition eröffnet. Die Organisatoren waren Thomas Lück, Marek Lissowski und Freddie Jonker. Ebenfalls fand zum ersten Mal eine Deutsche Dellenmeisterschaft statt.
2014
2014
Druz Tools hat die erste Stange der Welt für die Reparatur von Hagelschäden aus Carbon hergestellt. Damit wurde der Trend zur Verwendung von Carbon bei der Herstellung von PDR-Werkzeugen gesetzt.
2017
2017
Der Brasilianer Sergio Pilon präsentiert auf der Mobile Tech Expo in Orlando die absolute Neuheit – Kaltkleber. Das verändert die Spielregeln in der Glue-Pulling-Technik im PDR.
2022
2022
Die Firma Makmayer Tools stellt einen absolut neuen Kaltkleber vor – revolutionär in Zusammensetzung und Eigenschaften. Danach ist in der PDR-Welt ein signifikanter Anstieg von Experimenten zur Schaffung verschiedener Varianten von Kaltkleber zu beobachten.
